Projektbeschreibung – Dokumentarfilm

Ich arbeite aktuell an einem sehr persönlichen Dokumentarfilm über Frauen, die mit Brustkrebs leben oder gelebt haben. Der Film ist aus meiner eigenen Geschichte heraus entstanden – ich habe meine Mutter früh an diese Krankheit verloren. Seitdem begleitet mich das Thema, und heute versuche ich, ihm durch meine Arbeit eine Stimme zu geben.

In den Interviews geht es nicht nur um die Krankheit selbst, sondern vor allem um die Menschen dahinter: ihre Gedanken, ihre Ängste, ihre Stärke, ihre Würde – und auch die leisen, ehrlichen Momente, die oft unsichtbar bleiben. Jede Frau entscheidet selbst, was sie teilen möchte. Es gibt keinen Druck, nichts muss beantwortet werden.

Mein Ziel ist es, einen Film zu schaffen, der berührt, verbindet und Verständnis schafft – für Betroffene, für Angehörige und für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Ich hoffe, dass die Geschichten anderen Frauen Kraft geben können und dass sie zeigen: Du bist nicht allein.

Der Film ist für ein öffentliches Publikum gedacht (z. B. Festivals, Ausstellungen oder Online-Veröffentlichungen), wird aber mit größtem Respekt und Feingefühl umgesetzt. Mir ist sehr wichtig, dass sich jede Teilnehmerin sicher fühlt und jederzeit Kontrolle darüber hat, was gezeigt wird.

Das Gespräch findet in ruhiger, entspannter Atmosphäre statt und dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden – mit genügend Pausen, wann immer du sie brauchst. Du kannst dich so kleiden, wie du dich wohl und ganz du selbst fühlst. Es gibt einige Fragen als sanfte Orientierung, aber du bestimmst jederzeit, worüber du sprechen möchtest – und was nicht.